Sonntag, 2. Juni 2013

Rezension zu "Im Bann des Vampirs" von Karen Marie Moning

© Cover-/Zitatrecht: Ullstein Verlag
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Verlag:  Ullstein
Titel:  Im Bann des Vampirs
Orginaltitel: Darkfever
Buchreihe: Ja 
Autor: Karen Marie Moning
Erschienen:  Oktober 2007
Seiten: 368
ISBN: 978-3548266015
Preis: 7,95
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Klappentext
Die junge Amerikanerin MacKayla Lane interessiert sich vor allem für Mode und Popsongs bis eines Tages ihre Schwester Alina in Dublin brutal ermordet wird. MacKayla beschließt, selbst nach dem Mörder ihrer Schwester zu suchen. In Irland stellt sie erschrocken fest, dass sie Vampire sehen kann, die eine fatale erotische Anziehungskraft auf sie ausüben. Glücklicherweise trifft sie den Buchhändler Jericho Barrons, der sich mit Dämonen und Vampiren bestens auskennt. Während sie gemeinsam gegen das Böse kämpfen, funkt es gewaltig zwischen Mac und Jericho.

Rezension 

Der erste Satz:  
Meine Philosophie ist ziemlich einfach - jeder Tag, an dem niemand versucht, mich zu töten, ist ein guter Tag.


Handlung


Mac ist ein ganz normales Mädchen aus Georgia. sie liebt Pink mag, Popmusik und jobbt neben der Highschool in einer Bar, zumindest dachte sie das sie ein normales Mädchen ist. 
Alles ändert sich als sie erfährt das ihre Schwester Alina in Dublin ermordet wurde. Da die Polizei keinen Mörder finden konnte beschließt Mac auf eigene Faust nach dem Mörder ihrer Schwester zu suchen und reist kurzer Hand nach Dublin. 
Auf ihrer Mailbox entdeckt die dann eine Nachricht von Alina in der sie einen Anhaltspunkt erhält wer der Mörder sein könnte, außerdem erfährt sie von einem Artefakt namens "Sinsar-Dubh" mit welchen ein drohendes Unheil aufgehalten werden kann.
Doch zunächst hat Mac keine Zeit sich damit zu beschäftigen, nicht nur das Mac feststellt das ihre Schwester in der Zeit in Dublin sich komplett verändert hatte, sie beginnt auch noch Monster auf den Straßen Dublins zusehen,welche unerkannt den Menschen Schaden zufügen und scheinbar scheint sie die einzige zusein die diese wahrnehmen kann. 
Sie flüchtet sich in einen noblen Buchladen, dort trifft sie auf Barrons, welcher der Inhaber dieses Ladens ist. Es stellt sich heraus das Mac nicht verrückt ist, denn auch Barrons weiß bestens über die Monster auf den Straßen bescheid. Mac erfährt das sie eine Sidhe-Seherin ist und deshalb die Monster (Feenwesen) sehen kann. Die beiden schließen sich zusammen um mehr über die Side-Seherin herauszufinden und das uralte Buch "Sinsar-Dubh" zu finden, doch Mac verfolgt auch weiterhin ihr Ziel den Mörder ihrer Schwester zu finden. Natürlich sind sie nicht die einzigen die das Artefakt suchen, neben Verbrechern und einem Vampier, suchen auch Feenprinzen nach dem Artefakt. Doch all das hat einen Haken, das Buch kann nur jemand mit der Gabe der Lun finden und wie sich herausstellt besitzt genau Mac diese Gabe...


Cover


Das Cover ist schön düster und spiegelt somit sehr gut die Lage in Dublin wieder. Allerdings muss ich sagen das ich finde das es ansonsten wirklich gar nicht passt, weder die abgebildeten Personen noch der Titel haben etwas mit dem Buch zu tun.


Meine Meinung


Erstmal möchte ich erwähnen das weder der Titel noch der Klappentext wiedergeben was in dem Buch passiert, denn um genau zu sein kommt im ganzen Buch nur ein Vampir vor und  Mac ist auch nicht im Bann von diesem Vampir. Hinzu kommt das Mac keine Vampire sieht, sondern Feenwesen welche wie Monster aussehen und so stark knistert es auch nicht zwischen Barrons und Mac wie im Klappentext steht.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen wodurch man schnell in die Geschichte reinkommt. Das Ganze wird aus Macs Perspektive erzählt und ist durchs Macs Art und Weise sehr humorvoll und ironisch geschrieben, mir hat es dadurch wirklich sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen.

Mac war mir als Protagonistin sofort sympathisch, ihre ironische Art hat mich des öfteren zum schmunzeln gebracht. Sie ist am Anfang durch und durch ein Girlie,immer um ihr Aussehen besorgt und das obwohl sie monströse Feenwesen sehen kann, jedoch merkt man ihr während des Buches durchaus eine Entwicklung an, irgendwie wird sie etwas erwachsener. Dennoch bleibt sie sich aber treu und ihre Entwicklung sah ich als durchaus realistisch an. Sie neigt manchmal dazu übereilt zu handeln, manchmal denkt man sich selbst das man so überhaupt nicht gehandelt hätte, aber ich muss sagen das es durchweg zu ihrer Art gepasst hat.

Was soll man über Jerricho Barrons (meist nur Barrons genannt) sagen? 
Er ist ein absolut undurchsichtiger Typ und ziemlich geheimnisvoll, am Ende des Buches ist man genauso schlau wie vorher, man weiß so gut wie nichts über ihn. Eigentlich kann man sich nicht mal genau sicher sein ob er überhaupt ein Mensch ist. Er ist meist ziemlich ernst und grimmig und Mac findet ihn äußerst attraktiv. Dennoch mochte ich ihn mit seiner Art, es hat fand ich zu ihm gepasst. Auch das man nicht besonders viel über ihn weiß fand ich persönlich nicht schlimm, er ist eben geheimnisvoll und achtete genau darauf wer etwas über ihn weiß. 

Die Beziehung zwischen den Beiden fand ich wirklich unterhaltsam. Es hat zwar nicht zwischen beiden enorm geknistert wie der Klappentext uns weismachen will, aber eine gewisse Anziehungkraft zwischen beiden konnte man schon vernehmen. Was ich aber eigentlich wirklich toll fand waren die Streiterein zwischen den Beiden, die Wortgefechte die sie sich lieferten waren wirklich unterhaltsam und ich musste meistens über ihre Auseinandersetzung grinsen.
Ich denke das es in den folgenden Bänden durchaus noch zu den versprochenen Knistern kommen könnte.

Wie schon oben erwähnt ist der Titel und der Klappentext irreführend da das Buch nur geringfügig mit Vampiren zu tun hat. Eigentlich dreht sich alles um die Feenwesen welche Mac sehen kann, sowie dem Mord an ihrer Schwester. 
Das ganze Thema rund um die Feenwesen hat mir wirklich sehr gefallen, es war einfach mal was anderes. Zumal man sich Feenwesen eher niedlich,klein und freundlich vorstellt und keinesfalls in der Rolle der Böswichte sehen würde. Hier werden die Feenwesen auch noch differenziert nach Unseelie und Seelie, Unseelie sind die Monster die Mac auf den Straßen oftmals sieht und Seelie sind zum Beispiel die Feenprinzen, die aber auch nicht unbedingt zu den Guten gehören. Was ich auch noch positiv fand, Moning hat sich die Hintergründe zu den Feenwesen und den Side usw. nicht einfach ausgedacht, sie entstammen größtenteils tatsächlich irischen Legenden und Sagen. 
Mehr möchte ich an der Stelle zu den Feenwesen aber gar nicht sagen, lest am besten selbst.

Ich empfand die Geschichte als unterhaltsam und spannend, stets taten sich irgendwelche Fragen auf, auf deren Antwort man gewartet hat, wodurch es spannend war.
Allerdings bleiben zum Ende des Buches noch viele Fragen offen, die genug Potential für die nachfolgenden Bücher liefern werden.

Was auch noch poistiv zu erwähnen ist, ist das Glossar am Ende des Buches, in diesem sind nochmal alle Begriffe erklärt so wie beispielsweise die verschiedenen Feenwesen auf die Mac trifft.


Fazit


Die Charaktere sind interessant, die Handlung spannend und das Thema mit den Feenwesen fand ich auch ansprechend - dennoch stört es mich das der Klappentext und der Titel so gar nicht die Geschichte wiedergeben und eher irreführend sind und man somit etwas ganz anderes erwartet hatte.


Bewertung:

 

Kommentare:

  1. Eigentlich mag ich ja Vampir Bücher nicht sonderlich, aber das klingt doch ziemlich interessant, wobei es mich ein kleines Bisschen an City of Bones erinnert. ^^

    LG
    Boncuk <3
    http://kitapkulesi.blogspot.de/

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  2. Hallo Boncuk,

    das du keine Vampire magst ist in diesem Buch absolut nicht schlimm, im ganzen Buch kommt eigentlich nur 1 Vampir vor und um den geht es auch nur am Rande.
    Der Titel und der Klappentext geben eben kaum wieder was eigentlich wirklich passiert im Buch.
    City of Bones steht auch auf meinen Wunschzettel :)

    LG
    Frau Wölkchen

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