Mittwoch, 27. November 2013

Rezension zu "Gott des Todes" von Patrick Satters


ebook cover - gott des todes
© Cover-/Zitatrecht: Patrick Satters
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Verlag: Create Space
Titel:  Der Gott des Todes
Originaltitel: -
Buchreihe: Reich der Götter (1)
Autor: Patrick Satters 
Erschienen: Oktober/November 2013
Seiten: 342
ISBN: 978-1475111309
Preis: 2,99 (ebook) 9,99 (Taschenbuch)
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Klappentext
Azur wird nach seinem Selbstmord als Todesengel wiedergeboren, dazu verdammt für alle Ewigkeit in den Einöden der Unterwelt die Seelen der Menschen einzusammeln. Fast aller Erinnerungen an sein menschliches Dasein beraubt, ist Azur nur noch eines geblieben: Die Sehnsucht nach seiner geliebten Frau. Um zu ihr zurückzukehren, muss er der Unterwelt entkommen und das Geheimnis seines Selbstmords offenbaren. Azur begibt sich auf eine Reise voller Mysterien und Gefahren, die ihn mehr kosten könnte, als nur sein Leben.


Rezension 

Der erste Satz:  
Der Tod kam stets zu früh.

  Handlung



Durch seinen Selbstmord  landete Azur in der Unterwelt und wurde zum Todesengel, verdammt auf alle Ewigkeit die Seelen  der Menschen einzusammeln. Doch Azur will sich mit seinem Schicksal nicht abfinden, zu sehr sehnt er sich nach seiner geliebten Frau, an die er sich kaum noch erinnern kann. Um jeden Preis will er wieder zum Menschen werden, auch wenn das heißt sich auf eine Wette mit dem Gott des Todes einzulassen. Nachdem er seinen Ziel ein Stück näher gekommen ist, geht das Abenteuer erst so richtig los. Denn Azur kann sich weder an den Hergang seines Todes noch an sein damaliges Leben erinnern und so macht er sich auf die Suche nach seinen Erinnerungen und nach seiner geliebten Frau.


Cover




Das Cover gefällt mir nicht so gut, die Farben finde ich zwar recht schön, aber auf mich wirkt es etwas überladen.

Meine Meinung



Der Klappentext des Buches hatte mich bereits neugierig gemacht und so hatten sich schon einige Vorstellungen bei mir entwickelt in welche Richtung das Buch wohl gehen wird, doch dann kam es ganz anders als erwartet, anders aber dennoch sehr positiv.


Das es sich um Fantasy handelt war von Anfang an völlig klar, aber ich hatte nicht damit gerechnet das, nachdem Azur wieder ein Mensch ist, sich das Ganze in einer eher mittelalterlichen Zeit abspielen würde, ich hatte eher gedacht das es in der Moderne weiterspielen wird. Um ehrlich zu sein hat mich das zu erst etwas aus dem Konzept gebracht und eigentlich mag ich ja mittelalterliche Romane nicht so gerne, aber hier war das wirklich eine interessante Mischung, mit der ich mich recht schnell anfreunden konnte.


Azur, der Protagonist, ist ein wirklich toller Kerl, Gutherzigkeilt, Hilfsbereitschaft und seine Intelligenz zeichnen ihn aus, für jedes Hinderniss und jedes Problem hatte er in kürze eine Lösung parat. Um ehrlich zu sein hat mich das aber auch ein bisschen gestört, denn mir war er etwas zu „perfekt“, mir ist irgendwie nicht eine schlechte Eigenschaft eingefallen.


Allerdings waren die Lösungen für die Probleme die sich auftaten wirklich grandios, da gibt es nichts zu meckern, allesamt waren wirklich gut durchdacht und ich wäre nie auf die Lösungen gekommen. Gerade das hat es wirklich spannend gemacht. Immer dachte man „Was wird wohl als nächstes geschehen und wie geht es wohl  weiter?“.


Man begleitet während der Geschichte Azur durch zahlreiche Abenteuer, welche allesamt aufregend  und interessant waren, kein einziges Mal empfand ich eine Stelle als überflüssig.  Es gab Kämpfe, Rätsel und eine Menge Personen, welche man kennenlernte. Dies hat auch dazu geführt das ich das Buch in Windes Eile durch hatte, ich konnte es kaum aus der Hand legen, da man nie erahnen konnte was als nächstes kommt.


Während der Hauptteil des Buches sich mit den Abenteuern befasst, welche Azur und sein Begleiter erleben, geht es vorallem am Ende Schlag auf Schlag. Auch hier wäre ich anfangs nie darauf gekommen wie es ausgeht.  Außerdem hält das Ende einen fiesen Cliffhanger bereit, welcher aber eine tolle Einleitung für das nächste Buch ist und man jetzt schon hibbelig ist wie es weiter geht.


Fazit


Schon allein wegen der gut durchdachten Rätsel ist das Buch absolut lesenswert. Zudem beinhaltet es eine gute Portion Spannung und ist anders als die meisten Bücher. Ein super Erstlingswerk, welches man lesen sollte! Wegen der charakterlichen Schwächen gibt es ein Wölkchen Abzug, aber sonst einfach Top!



Bewertung:



1 Kommentar:

  1. Oh Frau Wölkchen :) Schön Deine Rezension zu lesen!
    Ich war ebenso positiv überrascht - ist doch schön zu sehen, dass es durchaus gut ist Indie-Autoren eine Chance zu geben!

    Liebe Grüße
    Anett.

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